Geologie und Morphologie
Das skandinavische Inlandeis überschritt die Norddeutsche Tiefebene und drang weit in den Süden vor. Die Vorstöße erfolgten in der Elster-, Saale- und Weichselkaltzeit. Fast die gesamte alte Oberfläche wurde mit vom Eis transportierten Geröll- und Gesteinsschutt 60 bis 70 Meter überdeckt. Die von den Gletschern mitgeschleppten Geröllmassen wurden teilweise zerrieben und bauten, in Form von Geschiebemergel, - lehm oder auch - sand, die Grundmoräne auf. Sie befindet sich unmittelbar hinter dem früheren Eisrand und leitet zu den großen ebenen, hügeligen, kuppigen bis flachwelligen Landschaften über, welche westlich der Müritz dominieren. Zeugen dieser eiszeitlichen Formgebung sind die ca. 20 bis 16 000 Jahre alten Endmoränenwälle des Frankfurter- und des Pommerschen Stadiums der Weichselkaltzeit. Zwischen diesen zwei Hauptendmoränenzügen liegt die Müritz-Seen-Platte. Beide verlaufen fast parallel in einer Entfernung von 30 km zueinander.

